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perspektive Jubiläumskongress

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Akteure des Gesundheitswesens und Konzepte mit Zukunftspotenzial

Hier stellen wir sie vor, die Referenten unseres Kongresses. Menschen, die etwas zu sagen haben, die in der Praxis etwas bewegen und ihr Arbeitsfeld Krankenhaus täglich neu gestalten.

Bühne frei für neue Strukturen in Organisationen des Gesundheitswesens, Trommelwirbel für spannende Themen der Praxisanleitung, Scheinwerferlicht auf erfolgreiche Projekte der Teamleitung, Manege frei für interessante Aspekte der Klinikleitung, Vorhang auf für neue Konzepte der Personalentwicklung und Feuerwerk los für die humorvollen Momente in der Pflege!!!

Das sind unsere Menschen und Konzepte mit Zukunftspotenzial....

Bühne frei für neue Strukturen in Organisationen

Jos de Blok (Gründer und CEO Buurtzorg Niederlande)

Reinventing Organizations in the Health System – The Buurtzorg Model
Im Jahr 2006 startete er mit vier Pflegefachkräften und einer Idee, heute arbeiten über 10000 Menschen in 24 Ländern nach dem Buurtzorg-Modell. Geleitet von dem Ziel, die Eigenständigkeit, Unabhängigkeit und Zufriedenheit der Pflegebedürftigen sowie der Pflegekräfte zu steigern, entwickelte er ein innovatives ambulantes Pflegekonzept. Er rückt Patient*Innen wieder in den Fokus und schafft Rahmenbedingungen, die die Zufriedenheit aller Beteiligten steigern und zugleich auf lange Sicht die Kosten reduzieren. Sein Modell befähigt Patient*Innen wie Pflegekräfte, sich selbst zu organisieren und eigenverantwortlich zu handeln, um so wieder Selbstwirksamkeit und Sinnhaftigkeit im alltäglichen Handeln zu spüren. Sind die Pflegekräfte mit ihrer Arbeit glücklich, sind es am Ende auch die Patient*Innen, deren Familien und Angehörige. In seinem Vortrag stellt er das Buurtzorg-Modell, darin enthaltene Aspekte sowie die Chancen einer solchen Umstrukturierung für die Zukunft der Pflege vor. „Buurtzorg – working in a teal organization: keep it small, keep it simple”


Anja Friedrich (Dipl. Pflegewirtin FH, Fachkrankenschwester Intensiv-/Anästhesiepflege, Praxisanleiterin, HELIOS Amper Klinikum Dachau)

Onboarding – Der erste Eindruck ist entscheidend
Im Rahmen ihres Studiums und der mehrjährigen Arbeit als OP-Gesamtleitung wurde für Anja Friedrich immer deutlicher, dass professionelles Onboarding der Grundstein für erfolgreiche Arbeit und geringe Mitarbeiter*Innenfluktuation ist. Geleitet von dieser Erkenntnis und der Erfahrung, dass Onboarding in der Pflege oft zufällig gut oder schlecht läuft, thematisiert sie in ihrem Vortrag den entscheidenden ersten Kontakt zwischen der Station/Abteilung und neuen Mitarbeiter*Innen oder Schüler*Innen und beschreibt, wie man diesen bewusst und strukturiert gestalten kann.


Marianne Stark (Gesundheits- und Krankenpflegerin, stellvertretende Teamleitung einer kardiologischen Station im Klinikum Neumarkt)

Mitarbeiter- und Schülerbindung fördern durch aktive Gestaltung der Arbeitskultur
„Schüler sind die Zukunft, die Kollegen von morgen“, mit diesem Leitgedanken beschäftigte sich Marianne Stark in ihrem Projekt und entwickelte Konzepte für die Begleitung neuer Mitarbeiter*Innen, welche sie auf unserem Kongress vorstellt.
Diese versuchen Unstimmigkeiten zwischen Pflegekräften, Anleitenden und Anzuleitenden zu reduzieren sowie Kritikpunkten, Ängsten und gereizter Stimmung im Anleitungsprozess vorzubeugen. Die dadurch gesteigerte Wertschätzung und Akzeptanz verbessert die Arbeitskultur und erhöht so die Begeisterung für den Pflegeberuf.


Nadine Schmidkonz (Gesundheits- und Krankenpflegerin, Teamleitung Orthopädie Klinikum Neumarkt) & Werner Eibner (Krankenpfleger, Palliative Care Pflegekraft, Teamleitung Palliativstation Klinikum Neumarkt)

Kreative Teamsitzungen wecken den Teamgeist
Nadine Schmidkonz und Werner Eibner führen uns auf kreative Weise durch ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema Teamsitzungen. Im Leadership-Programm des Klinikums Neumarkt entwickelten beide, unabhängig voneinander, neue Ideen für die Durchführung ihrer Teamsitzungen und erhöhten damit die Identifikation mit dem eigenen Team und der zu bewältigenden Aufgabe. Wie kann man Teamsitzungen planen und gestalten, um alle zu erreichen und das Wir-Gefühl zu stärken? Auf diese Frage bekommen wir Antworten, die Lust machen, als Führungskraft Neues auszuprobieren und kreativ zu denken.

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Pamela Lippl (Gesundheits- und Krankenpflegerin für Psychiatrie DKG, Stellv. Stationsleitung, Praxisanleitung der Weiterbildungsstätte im Bezirksklinikum Mainkofen)

Führungsleitbild – gemeinsame Werte bewusst leben
Wieso funktionieren manche Dinge in dem einen Team leicht, und in einem anderen Team sind sie schwierig und umständlich? Und wie hängt gesunde Führung mit gesunden Mitarbeitern und gesunder Pflege am Patienten zusammen? Diesen Fragen ist Pamela Lippl nachgegangen und stellt uns ihre Antwort vor. Zufriedenere Teams arbeiten motivierter, und Zufriedenheit wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus. Aspekte, wie die eigene Zufriedenheit das persönliche Verhalten im Umgang mit Stress, Veränderungen und Herausforderungen beeinflussen kann und welche Rolle die Führungskraft spielen kann, lernen wir hier kennen.


Inga Unger (Pflege/Pflegemanagement B.A., Leiterin des Pflegedienstes der Medizinischen Klinik, Universitätsklinikum Heidelberg)

Bedarfsorientierte Pflege - Vom Dampfer zum Schnellboot
Zukunft gestalten – was heißt das? Das neue Zeitalter "Digitalisierung" steht auch der Pflege bevor und die Generation Z hat andere Erwartungen an den Beruf. Wie es funktionieren kann, den Pflegealltag umzustrukturieren und in ein neues digitales Zeitalter zu segeln, hierzu macht Inga Unger Vorschläge. Das Ziel vor Augen, die Berufsgruppe Pflege aktiv mitzugestalten, ist sie täglich mit der Aufgabe konfrontiert, eine bestmögliche Pflegequalität trotz demographischer Entwicklungen zu erzielen. Sie gibt Beispiele und Lösungsvorschläge, nennt benötigte technische Voraussetzungen und teilt Ihre Gedanken zur Einbindung und Entwicklung von Mitarbeiter*Innen sowie der Verantwortung und dem Einfluss der Pflege.


Kerstin Wittmann (Pflegedirektorin Klinikum St. Marien, Amberg)

Talent entdecken, Talent fördern, Talent einsetzen
Hilfe, ich habe ein Talent – was nun? Wie man als Klinikleitung das Beste aus seinen Mitarbeiter*Innen holen kann, erfahren wir in dieser Sequenz. Kerstin Wittmann setzt sich bereits seit 2010 mit dem talenteorientierten Mitarbeiterentwicklungsgespräch auseinander und mit den Fragen der richtigen Förderung von Mitarbeiter*Innen. Weg von den Schwächen, hin zu den Stärken. Sie ist die Expertin, wenn es um die Leistungssteigerung durch Unterstützung der vorhandenen Begabungen geht und beschreibt, wie leicht Führung sein kann in einer Organisation mit talentorientierter Führungskultur.


Karolina Fechter (Gesundheits- und Krankenpflegerin, Personal Coach, Leiterin der innerbetrieblichen Fortbildung, Bezirksklinikum Mainkofen)

Nachhaltige Bildung - Klinikinternes Coaching trägt und verbindet
Karolina Fechter stellt uns das Coaching für Stationsleitungen vor, wie es im Bezirksklinikum Mainkofen entstanden ist. Hier wurde die Möglichkeit geschaffen, zur kollegialen Vernetzung, Beratung, Stärkung und Förderung. Angetrieben durch Ihr Interesse an Menschen, Lebensgeschichten, Wünschen und Entwicklung und Ihren Erfahrungen als Stationsleitung und Coach fand sie die Antwort in der Verbindung. So gibt sie uns wertvolle Anregungen für die Praxis, wie eine gemeinsame Richtung und der Austausch in Coaching-Gruppen zu mehr Zufriedenheit, Erfolg und Sinnhaftigkeit im Arbeitsleben von Stationsleitungen führen kann.


Petra Ertl (Leiterin des Vorstandsbereichs Personal und Personalentwicklung der Kliniken des Bezirks Oberbayern - kbo)

Konfliktmanagement bei kbo
Als Expertin in der Themenvielfalt der HR-Bereiche greift Petra Ertl Impulse und Innovationen auf, um die Weiterentwicklung im Unternehmen voranzutreiben, so auch bei der Etablierung von Gesprächsgrundlagen im Kontext Führung. Diese Leitfäden, erstellt auf Grundlage der gemeinsam erarbeiteten kbo-Werte, erleichtern den Führungskräften, aber auch den Mitarbeiter*Innen den Umgang mit Konfliktsituationen und ermöglichen eine nachhaltige Bearbeitung dieser. Immer wieder führen nicht geklärte Konflikte zu einer Beeinträchtigung der Arbeitsleistung und Motivation. Eine Konfliktkultur wie bei kbo ermöglicht einen aktiven und offenen Umgang mit Konflikten und legt den Fokus auf die Lösung und die Beseitigung der Ursachen. Die freigesetzte Energie fließt so wieder in die Patientenbetreuung und die Zusammenarbeit im Team.


Matthias Prehm (Fachkrankenpfleger Intensiv-/Anästhesie, Inhaber der Seminaragentur HumorPille, Buchautor "Pflege deinen Humor")

Perspektivwechsel - Pflege deinen Humor
In seiner 25-jährigen Tätigkeit als Fachkrankenpfleger hat Matthias Prehm oft die Erfahrung gemacht, dass Humor eine wunderbare Möglichkeit eröffnet, einen Perspektivwechsel vorzunehmen. Das führte zu der Idee, Humorseminare anzubieten. „Denn wenn Menschen lachen können, fühlen sie sich auch wohl“ – Humor als wertvolle Ressource für den Alltag zu entwickeln und dadurch die eigene Resilienz zu steigern, ist ein Thema, das uns zum Nachdenken anregen soll. Wie Humor in Zeiten von Stress, Überbelastung und Unterbesetzung nicht zu kurz kommt und welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen, wird er uns unterhaltsam darlegen.

Kongresstickets

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